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WebP vs. PNG: Welches Format sollten Sie verwenden?

Ein detaillierter Vergleich der Bildformate WebP und PNG – Dateigröße, Qualität, Transparenz, Browserunterstützung und wann man welches Format verwendet.

PixConvert Team

4 min read

WebP vs PNG: Der vollständige Vergleich

Die Wahl zwischen WebP und PNG hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Beide Formate unterstützen Transparenz und eine hohe Ausgabequalität, unterscheiden sich jedoch deutlich in Dateigröße, Komprimierungsverfahren und Kompatibilität.

Was ist PNG?

PNG (Portable Network Graphics) ist ein verlustfreies Bildformat, das 1996 entwickelt wurde. Es erhält jedes Pixel perfekt – die Qualität geht bei der Komprimierung nicht verloren. PNG unterstützt vollständige Alphatransparenz und ist daher das bevorzugte Format für Logos, Icons, Screenshots und Grafiken mit Text.

Hauptmerkmale:

  • Verlustfreie Komprimierung – kein Qualitätsverlust
  • Volle Transparenzunterstützung (Alphakanal)
  • Große Dateigrößen im Vergleich zu verlustbehafteten Formaten
  • Universelle Unterstützung für alle Browser und Geräte
  • Keine Animationsunterstützung (verwenden Sie dafür APNG)

Was ist WebP?

WebP ist ein modernes Bildformat, das 2010 von Google entwickelt wurde. Es unterstützt sowohl verlustbehaftete als auch verlustfreie Komprimierung, Transparenz und sogar Animationen. WebP erzeugt typischerweise 25–35 % kleinere Dateien als PNG (verlustfrei) oder JPG (verlustbehaftet) bei vergleichbarer Bildqualität.

Hauptmerkmale:

  • Sowohl verlustbehaftete als auch verlustfreie Kompressionsmodi
  • Unterstützung für volle Transparenz
  • Unterstützung für Animationen (ersetzt GIF)
  • 97 %+ Browserunterstützung im Jahr 2026
  • Ausgezeichnetes Kompressions-Qualitäts-Verhältnis

Dateigrößenvergleich

Hier spielt WebP seine Stärken aus. Im verlustfreien Modus sind WebP-Dateien etwa 26 % kleiner als vergleichbare PNG-Dateien mit identischer Bildqualität. Bei verlustbehafteter Komprimierung (wo geringfügige Qualitätseinbußen akzeptabel sind) können WebP-Dateien 25–34 % kleiner sein als JPG-Dateien.

Bei einer typischen Webseite mit 20 Bildern kann der Wechsel von PNG zu verlustfreiem WebP 1-3 MB Bandbreite einsparen – eine deutliche Verbesserung für die Ladezeiten der Seite und die Core Web Vitals-Werte.

Qualitätsvergleich

Im verlustfreien Modus liefern beide Formate pixelidentische Ergebnisse. Es gibt keinerlei Qualitätsunterschiede – ein verlustfreies WebP sieht genauso aus wie das ursprüngliche PNG.

Im verlustbehafteten Modus (den PNG nicht unterstützt) ermöglicht WebP deutlich kleinere Dateigrößen bei minimalem, wahrnehmbarem Qualitätsverlust. Dadurch ist WebP vielseitiger: Sie können verlustfrei wählen, wenn die Qualität entscheidend ist, oder verlustbehaftet, wenn die Dateigröße wichtiger ist.

Browserunterstützung

  • PNG: 100% Browserunterstützung. Jeder Browser, jedes Gerät, jeder E-Mail-Client.
  • WebP: Über 97 % Browserunterstützung im Jahr 2026. Unterstützt von Chrome, Firefox, Safari, Edge und Opera. Lediglich sehr alte Browserversionen werden noch nicht unterstützt.

Für die meisten Webprojekte ist die 97%ige Unterstützung von WebP mehr als ausreichend. Verwenden Sie das HTML-Element <picture> , um WebP-Dateien mit PNG-Fallback für maximale Kompatibilität bereitzustellen.

Transparenz

Beide Formate unterstützen vollständige Alphatransparenz. WebP-Bilder mit transparentem Hintergrund sind jedoch deutlich kleiner als PNG-Bilder mit transparentem Hintergrund – oft um 50 % oder mehr bei Grafiken mit großen transparenten Bereichen.

Wann man PNG verwendet

  • Wenn Sie 100% garantierte Kompatibilität benötigen (E-Mail-Clients, ältere Systeme)
  • Bei der Arbeit mit Design-Tools, die WebP nicht exportieren
  • Wenn Sie verlustfreie Archivkopien benötigen (WebP Lossless funktioniert aber auch)
  • Beim Ausliefern von Bildern an sehr alte Browser oder eingebettete Systeme

Wann sollte man WebP verwenden?

  • Für alle Webbilder, bei denen eine Browserkompatibilität von 97 % akzeptabel ist.
  • Wenn die Seitenladegeschwindigkeit entscheidend ist (kleinere Dateien = schnellere Seiten)
  • Wenn Sie Transparenz UND kleine Dateigrößen benötigen (Logos auf Websites)
  • Wenn Sie ein Format für Fotos und Grafiken benötigen (verlustbehaftet + verlustfrei)
  • Für animierte Bilder als Ersatz für GIFs

Das Urteil

Für die Webnutzung im Jahr 2026 ist WebP in nahezu allen Fällen die bessere Wahl. Es erzeugt kleinere Dateien, unterstützt alle Funktionen von PNG und wird von nahezu allen Browsern unterstützt. Verwenden Sie PNG als Ausweichlösung oder wenn Sie mit Tools arbeiten, die WebP noch nicht unterstützen.

Kurzentscheidungshilfe:

  • Sie erstellen eine Website? → WebP (mit PNG-Fallback)
  • Bilder per E-Mail versenden? → PNG (bessere Unterstützung durch E-Mail-Clients)
  • Screenshots archivieren? → Beides (beide sind verlustfrei)
  • Uploads in sozialen Medien? → PNG (Plattformen komprimieren die Dateien sowieso neu)

Bereit zur Konvertierung? Nutzen Sie den kostenlosen PNG zu WebP Konverter oder WebP zu PNG Konverter von PixConvert, um sofort zwischen den Formaten zu wechseln.